
Tesla Bremsen
Tesla Bremsen

Die Aufgabe der Bremse ist beim Elektroauto im Grunde nicht anders als an einem konventionell angetriebenen Fahrzeug. Sie muss Geschwindigkeit abbauen. Das tut sie, in dem Bewegungsenergie in Wärme umgewandelt wird.
Der grosse Unterschied beim Elektroauto ist der, dass die Motoren das Fahrzeug nicht nur antreiben, sondern die Bewegungsenergie auch wieder rückgewinnen können und damit den Akku laden. Bei täglichen Fahrten ist die Rekuperation so stark, dass die Bremse oft über längere Zeit überhaupt nicht betätigt wird. Einerseits weil «one pedal driving» sehr bequem ist, andererseits weil wertvolle Energie in Wärme umgewandelt und damit verschwendet würde.
Somit fristet die Bremse bei Elektroauto einem Stiefmütterchendasein. In nassen oder gar winterlichen Verhältnissen mit Salz ist die Bremse oft Feuchtigkeit ausgesetzt, ohne dann aber betrieben zu werden. Die beweglichen Teile werden nicht bewegt und durch Nichtgebrauch wird sie nicht warm und trocknet somit nicht ab. Die Folgen sind Korrosion an Führungen und Bolzen was einerseits zu Schwergängigkeit der Beläge führt, anderseits zu Korrosion an den Bremsscheiben. Diesem Umständen tragen die Hersteller oft nicht Rechnung und es werden Bauteile «out oft the box» verbaut.
Da die Bremse eher einem «Notanker» mit seltener Verwendung entspricht, werden sinnvollerweise keine High-Performance Bremsen verbaut, sondern eher günstige Alternativen. Das macht auch Sinn, denn zum grössten Teil macht die Bremse ihren Job gut und sowohl die Herstellungskosten wie auch die Kosten für den Ersatz sind damit überschaubar. Bei normalem Betrieb macht also eine High-Performance Bremse keinen Sinn. Ihre Nachteile wären zu gross.
Leider gibt es natürlich auch Nachteile. Oder eigentlich wären es eher Dinge die man als Lenker eines Elektroautos einfach wissen sollte.
Einerseits sollte die Bremse trotz Rekuperation, oder genau deswegen regelmässig eingesetzt werden. Insbesondere bei nassen Bedingungen, im Winter oder nach Autowäschen dient es der Bremse sie trocken zu bremsen. Dazu sollte die Bremse einer regelmässigen Wartung unterzogen werden. Die Beläge ausgebaut, die Führungen gereinigt und an den entsprechenden Stellen mit dem Richtigen! Schmiermittel behandelt werden. Optimalerweise verbaut man direkt neue Bolzen und Federn.
Andererseits muss man wissen, wofür die Bremse ausgelegt ist. Ein Tesla bringt ein stattliches Gewicht und damit Energie mit, die vernichtet werden muss. Im Alltag funktioniert das einwandfrei. Bewegt man allerdings sein Hochleistungsfahrzeug auf Autobahnen ohne Höchstgeschwindigkeitsbegrenzung und bremst die Fuhre von 250km/h auf 100km/h ab, dann ist die Wahrscheinlichkeit einer Überhitzung der Bremse gross, was zur Verglasung von Scheiben und Belägen führt und damit zu verminderter Bremsleistung der Bremse. Für solchen Einsatz ist die Bremse nur im Notfall konzipiert. Gleiches gilt bei sportlichen Pässefahrten und ganz besonders beim Einsatz auf der Rennstrecke.
Fazit: Die Bremse ist nicht pauschal in «gut oder schlecht» zu unterscheiden, sie ist eine Frage der Auslegung. Und die unglaublich vielen Teslas die weltweit ohne jegliche Bremsprobleme im Alltag funktionieren bestätigen die Auslegung.
Dennoch gibt es Potential die Bremse eine Upgrade zu unterziehen.
Wir bei Tesla-Check empfehlen zum «Brembo Beyond EV Kit» und verbauen diese häufig. Unsere Kunden machen gute Erfahrungen damit.
Brembo ist der erste Hersteller von Bremssystemen, der nicht nur einen speziellen Bremsbelag für Elektroautos herstellt, sondern auch eine Komplettlösung anbietet, die die Bremsscheibe mit einer neuen Antikorrosionsbehandlung auf der Bremsoberfläche umfasst, die auch bei normalem Verschleiß der Bremsbeläge des Brembo EV Kits lange hält. Die neuen Komponenten sind geräuschärmer und oxidationsbeständiger und bieten eine längere Lebensdauer, was deutliche Vorteile in Sachen Nachhaltigkeit mit sich bringt. Die Schutzbehandlungen der Scheibe und des verzinkten Belags tragen dazu bei, der Korrosion des gesamten Kits vorzubeugen. Darüber hinaus verleihen sie der Bremsanlage mehr Glanz, während das kupferfreie Reibmaterial die Staubentwicklung reduziert und den Bremskomfort verbessert.
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